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Informationen zu gutartigen wie bösartigen Hauttumoren 

Immer mehr Menschen sind von bösartigen oder gutartigen Hautveränderungen betroffen. Laut Statistiken ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland der Hautkrebs (Basaliom, Spinaliom oder malignes Melanom).

Die Diagnose und Therapie von Hauttumoren, insbesondere das Entfernen von Hauttumoren, ist ein essenzieller Bestandteil der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie.

Die Diagnose sollte perfekt stimmen, die Entnahme des Tumors muss exakt geplant werden. Viel Erfahrung, wie moderne Scan-Techniken helfen an dieser Stelle.

Wie ist der Ablauf bei der Entfernung eines Hauttumors?

Die Aufklärung verlangt, dass der Arzt die Patienten über die Möglichkeiten, Revisionsrisiken und auch die Konsequenzen der operativen Therapien informiert.
Die histologische Diagnose mittels Stanzzylinder ist nicht zu empfehlen, da sie in hohem Maße ungenau ist und zudem das Streurisiko der eventuell malignen (bösartigen) Zellen erhöht. Die Diagnose muss daher bereits präoperativ so gut sein, dass durch einen Eingriff möglichst gewährleistet wird, keine Streuung maligner Zellen zu fördern.
Weiter muss die Operation in höchster Weise präzise und fachkundig durchgeführt werden. Die sogenannte „Mohs-Chirurgie“ oder „Münchener Methode“  sind oft genutzte Varianten der Dermatochirurgie.

Für einen positiven Einfluss auf die Entfernung von Hauttumoren sollte der Chirurg nicht nur über Jahrzehnte an Erfahrung verfügen, sondern auch eng mit einem erfahrenen pathologischen Institut zusammenarbeiten. Wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Eingriff sind zudem die Möglichkeit, Schnellschnittdiagnostik durchzuführen, eine exakte histopathologische Aufarbeitung und nicht zuletzt große Erfahrung in plastisch-chirurgischen Verfahren zur Deckung auch großer Areale.

Das Follow-Up ist ebenfalls ein wichtiger Faktor um Rezidive frühzeitig zu erkennen und dann sofort operativ handeln zu können.

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Welche Anästhesie erfolgt bei einer Entfernung eines Hauttumors?

Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie oder in kurzer Narkose, abhängig von der vorangegangenen Diagnose und den individuellen Erwartungen an die Operation. Bei Fragen zu den Narkosemöglichkeiten können Sie gerne jederzeit unseren Anästhesisten kontaktieren.

Normalerweise erfolgt die Operation ambulant, außer bei speziellen, sehr aufwändigen Operationsverfahren (zum Beispiel bei einer größeren Lappenplastik, Verschiebeplastik oder bei Hauttransplantationen). Dann empfehlen wir unseren Patienten/Patientinnen eine Nacht stationär in unserer Praxisklinik zu bleiben.

Was kostet eine Entfernung eines Hauttumors?

Die Kosten sind für privat versicherte Patienten durch die Krankenversicherung vollständig abgedeckt.

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